BÜROGEBÄUDE, OSNABRÜCK

Umbau und Erweiterung im historischen Kontext.
 
Für das historische Bestandsgebäude, welches im Kontext der Kirche St. Katharinen und einem denkmalgeschützten Schulgebäude steht, musste ein sensibler Erweiterungsneubau gefunden werden. Die besondere Herausforderung bestand darin, ein gelungenes Zusammenspiel von historischer Bausubstanz und moderner heller Architektur zu schaffen, das auf die Besucher einladend und freundlich wirkt.
 
Als Kontrast zur geschlossenen Architektur des Bestandsgebäudes entstand ein lichtdurchfluteter Neubau mit viel Glas. Die Verwendung von Stahl als tragende Konstruktion machte dies möglich. Eine sorgfältige Materialauswahl im Inneren, wie z. B. bei den Holzfußböden, sorgt für eine angenehme Atmosphäre. In einer bewusst gesetzten Fuge zwischen Alt und Neu liegt die neue interne Erschließung.
 
Die alte historische Fassade wurde vom ehemaligen Außen zum neuen Innen. Das Beleuchtungskonzept wurde von Anfang an in die Planung integriert und inszeniert sowohl die historische Fassade, als auch den Neubau bei Nacht. Die äußere Erschließung erfolgte durch eine historisch angelehnte Toranlage. Die Pkw-Stellplätze befinden sich rückwärtig unterhalb des teilweise aufgeständerten Neubaus; sie stören auf diese Weise nicht den Eindruck des architektonischen Ensembles.

Daten

Bruttorauminhalt: 1.097 m³
Grundfläche: 322 m²
Nutzfläche: 640 m²
Baubeginn: 2010
Fertigstellung: 2011

Leistungen

1) Grundlagenermittlung
2) Vorplanung mit Kostenschätzung
3) Entwurfsplanung und Kostenberechnung
4) Genehmigungsplanung
5) Ausführungsplanung
6) Vorbereitung der Vergabe
7) Mitwirkung bei der Vergabe